Training |
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Der Autor übernimmt keinerlei Haftung, für Schäden, die mit dem Befolgen dieser Trainingsbeschreibung im Zusammenhang stehen. Jeder trainiert auf eigene Gefahr, und jahrelanges Hardcoretraining wird nicht ohne die eine oder andere Verletzung abgehen. Selbst wer stets auf korrekte Trainingsform achtet, wird nicht immer von Überlastungsschäden verschont bleiben. Mancher holt sich vielleicht nur alle 2-3 Jahre einmal eine schmerzende Schulter, während andere ständig an irgendeiner Verletzung laborieren.Fitnessjünger ,die ständig nur mit Gewichten und Wiederholungszahlen trainieren, die sie nicht wirklich fordern, werden weder schmerzende Gelenke noch allzu viel Muskelmasse haben. |
Meine Art zu Trainieren: |
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Den größten Teil des Jahres trainiere ich mit schweren
Gewichten und im unteren Wiederholungsbereich.
Da das Muskelwachstum aber stagniert wenn man immer auf die gleiche Art
trainiert und auch die Gelenke ein solch schweres Training erfahrungsgemäß nicht ewig mitmachen, wechsle ich
nach Bedarf zu leichteren Gewichten und hohen Wiederholungszahlen über.
Das können dann schon mal 20-30 Wiederholungen oder noch mehr pro Satz sein.
Obwohl ich mich meist an die Grundübungen halte, bemühe ich mich doch um
möglichst viel Abwechslung imTraining um Stagnation und Langeweile zu vermeiden. |
HIT : |
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Vom Grundgedanken her funktioniert Mentzerīs Trainingssystem. Was fehlt ist die nötige Abwechslung. Man kann nicht immer die gleichen Übungen in jedem Training ausführen und einfach nur die Wiederholungen oder das Trainingsgewicht steigern bis man sein genetisches Potenzial erreicht, wie Mentzer es genannt hat. Alles was man auf diese Weise erreicht ist auf absehbare Zeit ein Plateau. Dann noch seltener zu Trainieren wie Mike es seinen Kunden empfahl ist bei weitem nicht so effektiv als öfters die Übungen zu wechseln oder abzuwandeln. Der Körper gewöhnt sich an jedes Trainingsprogramm nach ein paar Wochen, deshalb funktioniert es einfach nicht, immer das gleiche Training runter zu kurbeln, irgendwann kann man einfach nicht mehr das Gewicht oder die Wh steigern, nach einiger Zeit geht's dann auch vom Kopf her nicht mehr wenn man zum x-ten mal bei dem Versuch mehr bei einer Übung zu leisten gescheitert ist. Es stimmt aber definitiv, dass man mit nur einem (hochintensiven) Satz Kraft und Masse aufbauen kann. Aus diesem Grund verändere ich mein Training häufig und wechsele zwischen Hit und dem klassischen Volumentraining ab (3-4 Übungen pro Körperteil a 3 Sätze). Ich führe ständig ein Trainingsbuch, unter anderem, damit ich weiß wo ich nach einer mehrwöchigen Trainingsprinzipänderung wieder anknüpfen muss. Eine andere Möglichkeit (wenn auch nicht ganz so effektiv aber ziemlich brutal) ist eine drastische Volumenerhöhung bei der betreffenden Übung. Man benötigt dafür aber einen hochmotivierten oder zumindest leidensfähigen Trainingspartner. Ein Beispiel wäre : Wochenlang mit nur einem Arbeitssatz Kniebeugen trainieren und dann ein Training bei dem 20! Sätze Kniebeugen immer bis zum Muskelversagen ausgeführt werden, danach ist ein Kreislaufproblem und Übelkeit normal, aber man kann danach ja erst mal 10 Tage "Beinpause" zur Erholung machen, manche halten das zwar für schlichtweg bescheuert, aber ich habe das vor einem Jahr zum ersten mal gemacht und für mich hat sich das eben bewährt. In meinem Studio trainiert absolut niemand sonst mit HIT, eigentlich macht wirklich jeder 3 Sätze pro Übung. Es gibt aber auch Leute die nie oder nur selten bis zum Muskelversagen gehen und das durch multiple Sätze ausgleichen und damit sehr stark wurden. Wenn ich so trainiere habe ich einfach nicht das Gefühl alles nötige getan zu haben, musste aber zumindest beim Kreuzheben einsehen, dass es nichts bringt, in JEDEM Training das ganze Jahr über immer voll am Anschlag zu trainieren. Eine Reduktion des Trainingsumfangs kann manchmal wirklich Wunder wirken, gerade in der Wettkampfdiät. |